Jugendmedienschutz aus Sicht des Anwalts

Nicht alles, was technisch möglich ist, ist auch rechtlich erlaubt 

Rechtsanwalt Thomas Gfrörer aus Hachenburg, der in Montabaur als Rechtsanwalt tätig ist, folgte einer Einladung der beiden Jugendmedienschutzberaterinnen Antje Hentrich und Bettina Wisser und referierte auf beeindruckende Art und Weise im Rahmen des Jugendmedienschtutzprogramms der Realschule plus Hoher Westerwald in Rennerod.

jumedienschutz02_16 Bestimmt war sein Konzept für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9 und 10. Anschaulich, die Jugendlichen fesselnd und in den Vortag mit einbindend, führte er ihnen aus seiner Erfahrungswelt Beispiele vor Augen, die mittlerweile leider alltäglich sind: technisch möglich, aber rechtlich verboten. Der Gebrauch von Smartphones, WhatsApp, Facebook & Co gehört zu unserem Leben dazu. Cybermobbing, Verstöße gegen das Persönlichkeits- und Urheberrecht, Beleidigungen, Verleumdungen und Weiteres damit leider auch. Neue Apps laden die Jugendlichen beispielsweise dazu ein, Bilder oder Videos von sich und anderen zu erstellen, zu entstellen und diese dann im Netz zu veröffentlichen. Welchen persönlichen Schaden die Betroffenen davontragen und welche rechtlichen Konsequenzen mit hohen Geldstrafen bis hin zum Freiheitsentzug auf die Täter warten, zeigte Thomas Gfrörer den Schülern sehr deutlich. Dabei stieß er auf reges Interesse und ging auf die Fragen der Jugendlichen sehr genau ein. Ein herzliches Dankeschön an Herrn Thomas Gfrörer sprach am Ende dieses lehrreichen Tages die Schulleitung, das Lehrerkollegium und die Schülerschaft der RS plus Hoher Westerwald Rennerod für dieses große Engagement, Jugendliche im Umgang mit den neuen Medien aufzuklären, aus.